Neunte Tour   Übersicht Gardasee 

Torbole - Monte Baldo - Torbole

Steigung: 1700 ; Gesamtlänge: 124km

2km mit durchschnittlich 10% und 20km mit 7-8%  

 

Das war mein erster Berg der 1. Kategorie!!!

Ich bin die Runde in 5,5 Stunden reiner Fahrzeit gefahren und es ging gut. Auf mein drittes Blatt vertrauend fing ich langsam an, dann schaffen einen auch nicht kleinere, härte Abschnitte, wie hier mitten im Anstieg die zwei 16% Stücke vor San Giacomo. Es blieb sogar noch genug Power über, um von Garda nach Torbole richtig rein zu halten.

Die Route verlief über folgende Orte:

Torbole - Mori - Brentonico - San Giacomo - San Valentino - Passo Canaletta - Bocca di Navene - Ferrara di Monte Baldo - Spiazzi - Caprino Veronese -( Lumini - Torri del Benaco - Torbole)  Costermano - Garda - Torbole

Die alte, für den Durchgangsverkehr gesperrte Straße zwischen Torbole und Nago, ist ein willkommener Start zur Vorbelastung in der Früh. Denn bis hinter Mori auf dem Radweg kann man sich wieder erholen, um die 23km Anstieg in Angriff zu nehmen. Davon sind drei Kilometer Ortsdurchfahrten, die sogar etwas abschüssig und deshalb erholsam sind. Bis Brentonico ist die Steigung fordernd, um vor S. Giacomo laut Schild auf 16% an zu steigen. Doch dies sind im Wesentlichen zwei längere Stücke, eines direkt nach der Abzweigung und das andere eine Kurve, deren rettendes Ende man von Beginn an sieht und das rasch näher kommt. Danach wird die Steigung moderater bis zum Erreichen der Höhenstraße beim Rif. Graciani.,

 

Vor dem Riffugio, wird es spektakulär, wenn sich die Straße als Hohlweg zwei Mal durch nackten Fels frisst, traumhafte Blicke!

Danach wird bald der Blick frei auf die Weite dieser Hochebene, in Serpentinen erreicht man die Höhenstraße.

 

Monte Baldo Höhenstraße von Osten

          P.ta Telegrafo                                                                                                         M.te. Altissimo

 

Am Riffugio Graciani ist der höchste Punkt ~1700Hm erreicht

 

Belohnung

Wer will kann über Avio zurück, diese Abzweigung wird nach kurzer Abfahrt erreicht. Wer weiterfährt hält zunächst die Höhe, um dann doch wieder mehr oder weniger sanft einige Höhenmeter anzusteigen. Und dankt später dem Routenplaner, denn die weitere Abfahrt führt über eine 19% Rampe zurück zu den Dörfern, die muss man ja nicht unbedingt hoch fahren?!?. Einige Dörfer werden erreicht, der Rummel steigt, aber die Blicke auf den See und die Po-Ebene sollte man sich in Ferrara di Monte Baldo nicht entgehen lassen. Für eine relativ ruhige Cappuccino Rast ist hier letzte Gelegenheit, denn um Garda ist es voll und wenn es Wochenende ist, dann bleibt der ganze Rückweg belebt.

Deshalb ist auf der Karte der schönere und ruhigere Rückweg über Lumini gekennzeichnet, der noch einmal Höhenmeter fordert, bevor er spätestens in S. Zeno di Montagna mit weiten Blicken über den See Belohnung schenkt.


Radroute 348686 - powered by Bikemap 

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